Aktivitäten und Aktionen
Der Bildungsverband auf den Barrikaden
Seit Beginn des Jahres werden bewährte Weiterbildungsstrukturen im gesamten quartären Bereich durcheinander gewirbelt und in einem bisher nicht für möglich gehaltenen Ausmaß und Tempo zerschlagen. Die ganz aktuellen Folgen sind umfangreiche Entlassungen festangestellter und freier Mitarbeiter in fast allen Bildungsunternehmen, die im FbW-Bereich tätig sind. Die ersten Insolvenzen werden bekannt, und die für die Arbeitsämter, Arbeitsuchenden, Träger und Unternehmen so wichtigen Netzwerke in der Region werden zerstört.
Erreicht wird damit genau das Gegenteil von dem, was politisch und wirtschaftlich beabsichtigt und sinnvoll ist.
Um die schlimmsten Folgen dieser Entwicklung vielleicht noch abzuwehren, hat der Bildungsverband in den vergangenen Wochen eine Vielzahl von Aktivitäten unternommen. Zu nennen wären hier vor allem:
Durchführung eines "Pressefrühstücks" am 12.12.2002 in Berlin
Gespräche mit ca. 20 Abgeordneten der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion im Januar und Februar 2003
Hintergrundgespräche mit Vertretern überregionaler Zeitungen
Schreiben an ca. 150 Bundestagsabgeordnete aus den Bereichen Wirtschaft und Arbeit und Bildung, gemeinsam mit dem VDP und dem dvv
Schreiben an die Arbeits- und Sozialminister/senatoren der Länder
Gespräch zur Reform der beruflichen Weiterbildung mit Sprechern der SPD-Bundestagsfraktion am 11.02.2003 in Berlin
Beschluss einer Resolution der BBB-Mitglieder am 12.02.2003
Veranstaltung eines Parlamentarischen Abends am 12.02.2003 in Berlin, gemeinsam mit dem VDP (s. Bericht)
Herausgabe verschiedener Pressemitteilungen
Durchführung einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ver.di-Chef Frank Bsirske am 11.03.03 (s. Bericht)
Teilnahme an einem Trägergespräch am 01.04.03 bei der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg (s. Bericht)
Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten zur aktuellen Situation der aktiven Arbeitsmarkpolitik
Schreiben an die Ministerpräsidenten der neuen Bundesländer sowie die Vorsitzenden der Landtagsfraktionen der neuen Bundesländer zur Situation der Arbeitsmarktpolitik in Ostdeutschland (09.04.03)