BBB-Fachgespräch am 14. Februar 2012 in Berlin:

“Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt – neue Herausforderungen für Bildungs- und Arbeitsmarktdienstleister”

Mit dem „Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt“, das am 01.04.2012 in Kraft treten wird, kommt auf die Bildungs- und Arbeitsmarktdienstleister eine Vielzahl von Neuerungen und Änderungen zu. Diese gesetzlichen Maßnahmen gehen einher mit Mittelkürzungen bei der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die die Spielräume der Akteure stark einschränken und die mit dem Gesetz erwarteten Verbesserungen in den Hintergrund drängen könnten.

Der Bildungsverband veranstaltete aus diesem aktuellen Anlass ein Fachgespräch über die verschiedenen Aspekte der Umsetzung des o.g. Gesetzes. Die Veranstaltung fand statt am Dienstag, 14. Februar 2012 von 10:30 Uhr bis 15:00 Uhr in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Siegfried Schmauder, dem Vorsitzenden des BBB, folgte ein Vortrag von Christine Bünning, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, in dem sie die Grundzüge des Gesetzes referierte und insbesondere darauf einging, wie es mit der Zertifizierung von Trägern und Maßnahmen weitergeht.

Christine Bünning, BMAS

Martina Barton-Ziemann, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg, stellte ihr Referat unter den Titel "Von den Bundesdurchschnittskosten als Höchstgrenze bis zum neuen § 45 SGB III: Die Umsetzung der Instrumentenreform".

Martina Barton-Ziemann, Bundesagentur für Arbeit

Andreas Lemke, GUT Certifizierungsgesellschaft für Managementsysteme mbH, Berlin, warf dann einen "Blick auf die Neuregelungen aus der Sicht eines Zertifizierers".

Andreas Lemke, GUT Cert

Die Moderation der Veranstaltung hatte Wolfgang Prill, BBB.

Zwischen den einzelnen Beiträgen bestand ausreichend Zeit zur Diskussion und weiteren Vertiefung.

Lesen Sie hier eine Zusammenfassung der Veranstaltung (Autorin: Corinna Kieser, DAA GmbH)

Hier finden Sie die Präsentationen der drei Referenten/innen (Format: Power Point):