Der BBB
nimmt Stellung
Kurz vor der Sommerpause hat der BBB mit zwei Stellungnahmen zu aktuellen Vorhaben der Bundespolitik Position bezogen. Auf der Ausschussdrucksache 17 (11) 232 des Ausschusses für Arbeit und Soziales ist die BBB-Position zum mittlerweile im Bundestag abschließend beratenen Beschäftigungschancengesetz nachzulesen. Der BBB hatte dort drei Punkte aufgegriffen: Er wollte einmal Änderungen bei den für Transfergesellschaften vorgesehenen Neuregelungen bewirken und v. a. ermöglichen, dass das Profiling auch zukünftig von den Trägern durchgeführt werden könne, er hat sich für eine dauerhafte Verlängerung der aktuellen Finanzierung der Altenpflegeausbildung eingesetzt und er wollte WeGebAU generell auch für jüngere Arbeitnehmer öffnen. Dem ersten Anliegen wurde gefolgt/stattgegeben, die beiden anderen Punkte haben zumindest im Bundestag keine Mehrheit gefunden. Die abschließenden Beratung im Bundesrat stehen aber noch aus. Wir bleiben jedenfalls am Ball.
Die Stellungnahme finden Sie hier als PDF-Dokument.
Eine zweite Stellungnahme haben wir zum DQR/EQR, dem Deutschen bzw. dem Europäischen Qualifizierungsrahmen erarbeitet und dem Bundestag vorgelegt. Der BBB unterstützt die Forderung des Deutschen Bundestages (Bundestagsdrucksache 16/13615), dass bei der Zuordnung der Qualifikationen des deutschen Bildungswesens zu den Niveaustufen des DQR grundsätzlich jedes Qualifikationsniveau auf verschiedenen Bildungswegen erreichbar sein soll und plädierte für eine erkennbare Abbildung der Gleichwertigkeit zwischen beruflicher, allgemeiner und hochschulischer Bildung im DQR. Im Zuge dessen kritisierte der BBB die durch den Schulausschuss der KMK eingereichten Zuordnungsvorschläge für die allgemeinbildenden Abschlüsse, da sie den Bestrebungen nach erhöhter Durchlässigkeit im Wege stünden. Abschließend forderte der BBB die Berücksichtigung sämtlicher durch die berufliche Weiterbildung erworbenen Kompetenzen im DQR, auch der non-formal bzw. informell erworbenen.
Die Stellungnahme finden Sie hier als PDF-Dokument.