Presse

BBB Pressemitteilung 160510

Bildungsverband begrüßt Stärkung der beruflichen Weiterbildung ausdrücklich

Sachverständige loben den Gesetzentwurf | Prämien machen den Berufsabschluss schmackhafter

Der Bildungsverband (BBB) begrüßt das Gesetz zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungsschutzes in der Arbeitslosenversicherung (AWStG) ausdrücklich. „Wir haben in den letzten Jahren immer wieder darauf hingewiesen, dass Weiterbildungsaktivitäten nicht mit dem Hinweis verhindert werden dürfen, die Teilnehmenden stünden für diese Zeit dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung“, sagte Walter Würfel, Geschäftsführer des BBB und Teilnehmer der gestrigen Sachverständigenanhörung im Bundestag.

BBB Pressemitteilung 160321

Mindestlohn für alle Beschäftigen muss Pflicht bleiben!

Bundesagentur für Arbeit muss ihre Vergabekriterien lockern / BBB-Vorsitzender Fojkar: „Unhaltbarer Zustand“

Die Bundesagentur für Arbeit muss bei Ausschreibungen wohl auch wieder Unternehmen berücksichtigen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht den gesetzlichen Mindestlohn zahlen. Entsprechende Informationen liegen dem Bildungsverband BBB vor.
„Die Mitglieder des Bildungsverbandes sind fassungslos“, so dessen Vorsitzender Thiemo Fojkar. Lange hat der BBB gemeinsam unter anderem mit den Gewerkschaften dafür gekämpft, dass auch bei der öffentlich geförderten Aus- und Weiterbildung der Mindestlohn gilt. „Der Mindestlohn ist die absolute Untergrenze bei der Bezahlung der hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Bereich“, stellt Fojkar fest. Die Bundesagentur für Arbeit und das Arbeitsministerium hatten sich dieser Argumentation angeschlossen und erst vor kurzem eine entsprechende Regelung verkündet.

BBB Pressemitteilung 160216

Die CDU gibt beim Mindestlohn nach

Anerkannte Flüchtlinge sollen jetzt doch nicht wie Langzeitarbeitslose behandelt werden

Berlin | „Es gibt noch immer zu viele Branchen, Berufe und Gruppierungen, die zur mindest-lohnfreien Zone erklärt wurden. Jetzt sollten auch noch die Flüchtlinge hinzukommen - das durfte nicht sein“, sagt Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des BBB. Flüchtlinge eignen sich nicht für Lohndumping. Sie sind keine Preisbrecher und dürfen nicht gegen Langzeit-arbeitslose ausgespielt werden. Mit der Sechs-Monate-Regelung sollen Anreize für Arbeit-geber geschaffen werden, diesen Personenkreis einzustellen. Das war bei der Einführung des Mindestlohns ein Zugeständnis der Politik an die Arbeitgeber, aber eines auf Zeit.

BBB Pressemitteilung 160212

Andrea Nahles will 500 Millionen Euro mehr – aber wofür?

Der Bildungsverband spricht sich für angemessene Integrationsmaßnahmen für Flüchtlinge aus

Berlin | Wie gestern bekannt wurde, will Arbeitsministerin Andrea Nahles zusätzliches Geld für die Flüchtlinge; etwa eine halbe Milliarde Euro.
Es soll zur Schaffung von 100.000 Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge ausgegeben wer-den, erklärtermaßen für Ein-Euro-Jobs, also Beschäftigungsmaßnahmen, die zur Integration von Hartz IV-Empfängern und Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt angewandt wer-den. „Ich wünschte, die Mittel würden dort eingesetzt werden, wo sie unmittelbar benötigt werden“, sagte Thiemo Fojkar, Vorsitzender des Bildungsverbandes BBB, heute in Berlin, „dazu braucht es endlich ressortübergreifende, transparente und vor allem verbindliche Planungen.“

BBB Pressemitteilung 160205

Bildungsverband befürwortet staatliche Zuschüsse in der Weiterbildung

Bundesregierung will Chancen von Geringqualifizierten und Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt endlich verbessern

Berlin | „Der Kabinettbeschluss zur Stärkung der Weiterbildung in Deutschland ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Thiemo Fojkar, Vorstandsvorsitzender des Bildungs-verbandes (BBB) zu dem am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedeten „Gesetzent-wurf zur Reform des Arbeitslosenversicherungsschutz- und Weiterbildungsstärkungsgesetz – AWStG“. „Die Gewinner der Reform werden Langzeitarbeitslose und gering Qualifizierte sein, also die Schwächsten unserer Gesellschaft“, so Fojkar weiter.

BBB Pressemitteilung 151217

Öffentliche Ausgaben für Weiterbildung sinken

Der Bildungsverband sieht Langzeitarbeitslose und Geringqualifizierte als Verlierer der Arbeitsmarktpolitik

Berlin | Die Bundesregierung zieht sich zunehmend aus der Finanzierung der Weiterbildung zurück, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung hervor-geht. Die öffentlichen Ausgaben für Weiterbildung sind zwischen 1995 und 2012 um 41 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro gesunken. Zurückzuführen sei dies vor allem auf den Rück-gang der Qualifizierungsangebote für Arbeitslose der Bundesagentur für Arbeit (BA). Um Chancengerechtigkeit am Arbeitsmarkt zu gewährleisten, müsse die öffentliche Hand aber mehr in die Arbeitsmarktpolitik investieren, heißt es in der Studie. Sie kommt damit zum gleichen Ergebnis wie schon der Bildungsverband im Juni, als der Vorstandsvorsitzende des BBB Bildungsverbandes Thiemo Fojkar die Bundesregierung aufforderte, mehr Geld in die Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen zu investieren.

BBB Pressemitteilung 151210

Umschulungsförderung in der Altenpflege muss erhalten bleiben

Berlin | Die im Rahmen der „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“ 2013 eingeführte Regelung, Umschulungen in der Altenpflege drei Jahre zu fördern, soll zum 31. März 2016 auslaufen. Danach ist die Förderungsdauer wieder auf zwei Jahre begrenzt.
Der Bildungsverband fordert die Bundesregierung auf, die bestehende Regelung weiterzu-führen. „Die Regelung hat sich in der Praxis bewährt“, sagte der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des BBB Bildungsverbandes Rudolf Helfrich. Gerade für berufserfahrene Quereinsteiger(innen) eröffnet sie den Weg in die Altenpflegeausbildung, bei der keine verkürzte Ausbildung gesetzlich erlaubt ist.

BBB Pressemitteilung 151203

„Angemessene Löhne verstetigen, Lohndumping verhindern“

Mindestlohn für pädagogisches Personal der Aus- und Weiterbildung steigt

Berlin | Zu Beginn der Woche wurde vom Bundeskabinett die Mindestlohnverordnung für die Aus- und Weiterbildungsbranche beschlossen, nachdem die Tarifparteien nach Abschluss des Änderungstarifvertrages vom 27. August 2015 die Allgemeinverbindlichkeitserklärung des neu ausgehandelten Mindestlohns beantragt hatten. „Mit dem neuen Mindestlohn ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer angemessenen Entlohnung für die gut qualifizierten Beschäftigten unserer Branche gelungen“, freute sich Wolfgang Gelhard, Vorsitzender der Zweckgemeinschaft des Bundesverbandes der Träger Beruflicher Bildung (BBB).

BBB_VDP Pressemitteilung 151105

Migration und Flüchtlinge -
Herausforderungen für die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik

Berlin, 05. November 2015 - Gestern fand ein gemeinsamer Parlamentarischer Abend des Verbandes Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) und des BBB Bundesverbandes der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) e.V. zum Thema "Migration und Flüchtlinge: Herausforderungen für die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik" mit Vertretern aller Fraktionen des Deutschen Bundestages in Berlin statt. Auf dem Podium diskutierten Karl Schiewerling, MdB (CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Katja Mast, MdB (SPD-Bundestagsfraktion), Brigitte Pothmer, MdB (Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Rosemarie Hein, MdB (Bundestagsfraktion Die Linke). 

BBB_VDP_bag arbeit Pressemitteilung 151026

Gemeinsame Pressemitteilung des Verbandes Deutscher Privatschulverbände e.V. (VDP) zusammen mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit) und dem BBB Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) e.V.

Flüchtlingen Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitsmarkt ermöglichen

Berlin, 26. Oktober 2015 – Mehr als eine Million Flüchtlinge werden dieses Jahr in Deutschland ankommen. Dies stellt Politik und Verwaltung vor große Herausforderungen. Selbst die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft sind sich bei den Chancen und Risiken uneinig. Klar ist: Nicht jeder Flüchtling wird kurzfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren sein. Das Sozialministerium rechnet infolge des Flüchtlingsansturms nächstes Jahr mit 240.000 bis 460.000 neuen Leistungsempfängern im SGB II. 

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