Aktivitäten und Aktionen

„Ergebnisse und Perspektiven geförderter Fort- und Weiterbildung in Deutschland"

Bildungsverband startet eigene Evaluationsforschung

Als Folge des sogenannten „Vermittlungs- und Statistikskandals" Anfang 2002 wurde auch die Sinnhaftigkeit von öffentlich finanzierten Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in der öffentlichen Debatte immer deutlicher angezweifelt.

Das Ziel der Studie, die der Bildungsverband jetzt in Auftrag gegeben hat, besteht darin, diesen kritischen Sichtweisen, was den Erfolg und die Sinnhaftigkeit beruflicher Weiterbildung betrifft, fundiert entgegen zu treten und das zur Zeit bestehende Informationsmonopol der Bundesanstalt für Arbeit aufzubrechen.

Dazu wird in einem ersten Schritt eine breit angelegte Verbleibsstudie durchgeführt, die repräsentativ den Verbleib von Teilnehmern/innen an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung nach Beendigung dieser Maßnahme ermittelt. Dabei soll herausgefunden werden, welchen Einfluss verschiedene Faktoren auf den Verbleib von Teilnehmer/innen 6 bzw. 12 Monate nach Maßnahmeende haben, und welche Schlussfolgerungen daraus für die Erfolgsindikatoren von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gezogen werden können.

Letztendlich sollen hieraus Empfehlungen zu den Perspektiven öffentlich finanzierter Weiterbildung an alle mit diesem Bereich befassten Akteure erarbeitet werden.